Kategorie: International

Tagsüber hui, abends pfui – Twitter und Trump

Am Tag twittert Trump nett, in der Nacht nicht. Ein Daten-Analyst ist der Sache auf den Grund gegangen. Die zwei Gesichter von Donald Trumps Twitter-Account: Am Tag ist der Tonfall seiner Tweets recht bedächtig. Er weist auf seine Veranstaltungen hin, verwendet Hashtags und Bilder, bedankt sich bei seinen Anhängern, nennt sogar seine Gegnerin bei ihrem vollen Namen. Doch in den späten Abend- und frühen Morgenstunden wird aus „Hillary Clinton“ plötzlich „crooked Hillary“, ist plötzlich alles „bad“ und „crazy“. Donald Trump – ein Chamäleon? Diese Frage stellte sich auch der Daten-Analyst David Robinson, weiterlesen

Public Viewing in der Wahlnacht

(mba) Selten war eine US-Präsidentschaftswahl so nervenaufreibend, polarisierend und skurril wie in diesem Jahr. In der Nacht vom 8. auf den 9. November nach deutscher Zeit findet das große Spektakel mit dem Wahltag in den USA endlich seinen Höhepunkt. Und jeder kann live dabei sein! Das Institut für Politikwissenschaft veranstaltet gemeinsam mit dem Institut für Anglistik/Amerikanistik und dem IfK ein Wahlwatching. Unterstützt wird das Ganze vom amerikanischen Generalkonsulat Leipzig. Ein Vorabendprogramm mit kurzen Impulsvorträgen von Profs und Experten beginnt ab 20:30 Uhr und gibt allen Teilnehmer noch einmal die wichtigsten Hintergrundinfos. Mitveranstalterin Sarah Hartleib vom IfK dazu: „Das Wahl-Watching wird ein entspanntes Miteinander. Das Highlight wird eine Live-Schaltung nach Washington D.C. ins Capitol zu einer Juristin, die die Stimmung vor Ort kommentieren wird.“ In den frühen Morgenstunden des 9. November beginnt dann die Live-Berichterstattung zur US-Wahl. Interessierte werden gebeten sich in die OPAL-Gruppe ‚Election Night’ einzutragen, um aktuelle Infos zu erhalten und auch kleine Snacks für das leibliche Wohl zu organisieren.

Link zur OPAL-Gruppe

Dschini zurück in die Flasche? – Fünf Kommunikationswissenschaftler diskutieren die Zukunft ihres Fachs

Es ist der 9. November 2009. Eigentlich bedarf es schon außergewöhnlicher Anstrengungen, so viele renommierte Kommunikationswissenschaftler zu einer Debatte über die Zukunft des Fachs zusammenzubekommen. Doch wenn man Prof. Esteban Lopez-Escobar und Prof. Manuel Martin Algarra von der Universität Navarra, Prof. Hans Mathias Kepplinger und Prof. Dr. Jürgen Wilke aus Mainz und den Gastgeber Prof. Wolfgang Donsbach dort so locker und mit viel Witz vor dem Hörsaal-Auditorium von 400 Studenten diskutieren sieht, dann ist klar: Diese Männer kennen sich seit vielen Jahren – und sprechen sicher nicht das erste Mal miteinander darüber.

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Morgenstund hat Gold im Mund – IfK-Nachwuchswissenschaftler räumen in Lausanne Naomi-C.-Turner-Preis ab

2000 km Wegstrecke, 125 Runden Skat, 22 Stunden Zugfahrt, vier junge IfKler, ein Nachwuchswissenschaftler-Preis. Das ist die Bilanz der WAPOR Jahreskonferenz 2009 in Lausanne für das IfK.

„Morgenstund hat Gold im Mund“ sollte sich für uns (Anja Obermüller, Anna-Maria Schielicke und Martin Degen) letztlich bewahrheiten, als wir freitags um 4:44 Uhr den Zug nach Lausanne bestiegen. Voller Tatendrang wurde die erste Runde Skat bereits kurz nach fünf Uhr gespielt. Nach neun Stunden konzentriertem Geben, Reizen, Drücken, Grand, Hand, Null-Spiel waren wir geistig soweit, uns unserem Konferenzvortrag mit dem schönen Titel „Are Telefone surveys a dying breed?“ zu widmen – kein Vortrag ist gut genug, um nicht bis zur letzten Sekunde daran zu feilen.

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