Kategorie: Veranstaltungen am IfK

„Goodbye Umsonstkultur“ – Miriam Meckel fragt: Hat Qualitätsjournalismus eine Zukunft? Ihre Antwort: Er muss!

„That’s the way it is“ – „und genau so ist es“ – lautet der Titel ihres Vortrages, den Miriam Meckel am 31. Januar vor zahlreichen Zuhörern im Forum am Altmarkt hielt. So wie sie ihren Vortrag zur „Journalistischen Qualität in Zeiten des Internets“ beginnt, beendete der legendäre US-Journalist Walter Cronkite seine Sendungen.

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Sarrazin – Außer Thesen nichts gewesen?

Mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ bestimmte Volkswirt Thilo Sarrazin in der zweiten Jahreshälfte die Schlagzeilen und löste eine bundesweite politische Debatte über Integration, Ausländerfeindlichkeit und Meinungsfreiheit aus. Aber konnte man aus den Medien objektiv erfahren, was die Inhalte seiner Thesen sind und welche wissenschaftliche Validität sie haben?

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Andere Länder, andere (Medien-)Sitten? – Gastvorträge beleuchten die US-amerikanische und französische Medienlandschaft

Der berühmte Blick über den Tellerrand wird neben all der Theorie oft als A und O im Studium gesehen. Am besten geschieht dies natürlich durch Experten aus Forschung oder Praxis. Anfang Juni hatten die angehenden Kommunikationswissenschaftler unseres Institutes gleich doppelt Gelegenheit dazu. Im Rahmen der Vorlesung „Struktur und Organisation von Massenmedien“ standen in zwei Gastvorträgen die Mediensysteme der USA und unserer französischen Nachbarn im Fokus.

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Dschini zurück in die Flasche? – Fünf Kommunikationswissenschaftler diskutieren die Zukunft ihres Fachs

Es ist der 9. November 2009. Eigentlich bedarf es schon außergewöhnlicher Anstrengungen, so viele renommierte Kommunikationswissenschaftler zu einer Debatte über die Zukunft des Fachs zusammenzubekommen. Doch wenn man Prof. Esteban Lopez-Escobar und Prof. Manuel Martin Algarra von der Universität Navarra, Prof. Hans Mathias Kepplinger und Prof. Dr. Jürgen Wilke aus Mainz und den Gastgeber Prof. Wolfgang Donsbach dort so locker und mit viel Witz vor dem Hörsaal-Auditorium von 400 Studenten diskutieren sieht, dann ist klar: Diese Männer kennen sich seit vielen Jahren – und sprechen sicher nicht das erste Mal miteinander darüber.

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Botschafter des Wandels

Barack Obama hat Dresden bereits die Ehre erwiesen, da wollte ihm sein Botschafter in Deutschland nicht nachstehen. Seinen Auftritt am 19. Oktober in Dresden begann Philip D. Murphy gleich mit einem kleinen Fauxpas: Mit den Worten „Ich habe mein Manuskript leider im Wagen vergessen“, brach er im Vortragssaal der Sächsischen Staats- und Universitätsbibliothek sofort das Eis zwischen sich und dem Publikum. Seine lockere Art setzte der 52-jährige studierte Ökonom auch im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf ein und sammelte mehrere Millionen Dollar für die Wahlkampfkampagne von Barack Obama. Murphy, der nach über 20 Jahren als Investmentbanker bei Goldman Sachs erst im Jahr 2006 in die Politik wechselte, ist seit September 2009 als Botschafter in Berlin akkreditiert.

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