Botschafter des Wandels

Barack Obama hat Dresden bereits die Ehre erwiesen, da wollte ihm sein Botschafter in Deutschland nicht nachstehen. Seinen Auftritt am 19. Oktober in Dresden begann Philip D. Murphy gleich mit einem kleinen Fauxpas: Mit den Worten „Ich habe mein Manuskript leider im Wagen vergessen“, brach er im Vortragssaal der Sächsischen Staats- und Universitätsbibliothek sofort das Eis zwischen sich und dem Publikum. Seine lockere Art setzte der 52-jährige studierte Ökonom auch im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf ein und sammelte mehrere Millionen Dollar für die Wahlkampfkampagne von Barack Obama. Murphy, der nach über 20 Jahren als Investmentbanker bei Goldman Sachs erst im Jahr 2006 in die Politik wechselte, ist seit September 2009 als Botschafter in Berlin akkreditiert.

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