Theorie und Praxis – Das Praktikum im Studium

Das Sammeln von berufspraktischer Erfahrung, sollte auch während eines vorrangig theoretischen Studiums von großer Bedeutung sein. Daher stellen die studienbegleitenden Praktika nicht nur eine willkommene Abwechslung zu dem meist von Theorie geprägten Alltag eines Studiums dar, sondern bieten eine Chance, die vielseitigen Facetten der Medienberufe kennenzulernen um die in der theoretischen Ausbildung angeeigneten Fertigkeiten anzuwenden. Auch im Hinblick auf die weitere Gestaltung des eigenen Studiums können Praktika eine sinnvolle Hilfestellung leisten. Zum Beispiel bezüglich der Wahl von Seminaren oder gar der Themenstellung der Bachelorarbeit. Das Ziel ist es natürlich auch den ersten Kontakt des Studierenden mit der späteren Berufswelt oder vielleicht sogar der zukünftigen Arbeitsstelle herzustellen beziehungsweise zu erleichtern.

Bei Fragen oder Problemen rund um das Praktikum empfiehlt es sich, die Praktikumsbeauftragte, des Instituts für Kommunikationswissenschaften, Anne-Marie in der Au aufzusuchen. Von Ihr kann man sich beraten lassen und erfahren in welche Tätigkeitsfelder das zukünftige Praktikum fallen darf oder kann.

Hierbei werden die praktischen Tätigkeiten der Medienberufe in sieben Bereiche unterteilt, Zu diesen Praxisfeldern zählen unter anderem die Medienforschung, Medienwirtschaft, Öffentlichkeitsarbeit, der Journalismus in all seinen Ausprägungen, die Arbeit in der Werbung, Onlinekommunikation und der Medienpädagogik. Laut Frau in der Au sind die beliebtesten Branchen zur Wahl des Praktikums die Öffentlichkeitsarbeit beziehungsweise Public Relations und das Feld der Online Kommunikation wie zum Beispiel Radio- und Fernsehsender mit Redaktionsstruktur. Eine detaillierte Beschreibung der Praxisfelder sowie alle weiteren Informationen und nötigen Formblätter finden sie auf der Internetseite, des Instituts für Kommunikationswissenschaften, unter den Unterpunkten Studium und AQUA/Praktikum.

Die Absolvierung eines Berufspraktikums ist gemäß §6 Abs.2 der Studienordnung für den Bachelorstudiengang Medienpraxis, Medienforschung ein Bestandteil des Moduls Allgemeine Qualifikationen 2 und findet sich im Studienablaufplan wieder. Diese praktische Tätigkeit sollte eine Mindestdauer von 7 Wochen nicht unterschreiten, kann aber natürlich auch verlängert werden.

Nach Beendigung des Praktikums und mit den nötigen Nachweisen erwirbt der Student 10 Credits, welche einem Arbeitsaufwand von umgerechnet 300 Arbeitsstunden entsprechen. Will der Studierende nicht nur Ein praktisches Feld der Medienberufe in seinem Berufspraktikum erkunden, so ist es möglich, die 7 Wochen Praktikum auf maximal zwei Praktikumspartner aufzuteilen. Außerdem kann die Praktikumsdauer in mehreren Blöcken absolviert werden. Grundsätzlich ist die Arbeit Vollzeit zu verrichten. Medienberufe können jedoch durch inhaltliche und organisatorische Besonderheiten wie z.B. Projektaufgaben oder andere journalistische Tätigkeiten dafür sorgen, dass nur zu bestimmten Tageszeiten oder besonderen Anlässen gearbeitet werden kann. Hierbei ist es wichtig, dass der Studierende diese Einsatzzeiten mit der Praktikumsbeauftragten abspricht, um das Praktikum im vollen Maße anrechnen  lassen zu können. Demzufolge sind auch Werkstudentenstellen als Praktikum möglich solange  sie den Tätigkeitsfeldern entsprechen.

Die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz obliegt dem Studenten selbst und sollte rechtzeitig begonnen werden. Das Formblatt zur Anrechnung und Bestätigung des Berufspraktikums sollte noch vor Antritt der Tätigkeit  bei der Praktikumsbeauftragten eingereicht und von selbiger als gültiges Praktikum bestätigt werden. Auch auftretende Schwierigkeiten oder Bedenken während der Durchführung des Berufspraktikums sind schnellstmöglich mitzuteilen, um sie zu beheben.

Auch als Praktikant bleibt der Teilnehmer eines Praktikums ein Angehöriger der Universität mit all seinen Rechten und Pflichten. Die Vergabe der 10 Credits, welche durch die Absolvierung des Praktikums erworben werden können, erfolgt lediglich wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden. Hier handelt es sich einerseits um einen eigenständig verfassten Praktikumsbericht.

Der Umfang dieses Berichts beträgt ungefähr 5 Seiten und die inhaltliche und formale Gestaltung unterliegt den Standards schriftlicher wissenschaftlicher Arbeiten. Der Abschlussbericht soll die Beschreibung der Praktikumseinrichtung z.B. die jeweilige Branche beinhalten. Weiterhin muss der Student natürlich die ausgeübte Tätigkeit möglichst genau beschreiben. Dazu zählen Schwerpunkte und Details des Tätigkeitsfeldes, welches man während dieser Zeit verfolgt. Auch die Einbindung in organisatorische Prozesse oder besondere Aufgaben sollten sich in dem Abschlussbericht wiederfinden. Wichtiger Bestandteil des Berichts sollte ein Resümee sein, welches die in der Praxis angewendeten universitären Ausbildungsinhalte darstellt. Da es ein Ziel des Praktikums ist, vermittelte Lehrinhalte und theoretische Kenntnisse anzuwenden.

Gern gesehen werden auch Bewertungen oder Verbesserungsvorschläge der in der Universität vermittelten Wissensbereiche, wie zum Beispiel Lehrinhalte die dem Studierendem im Praktikum geholfen hätten, aber nicht gelehrt oder angeboten werden. Wird das Praktikum in mehreren Teilen absolviert, so sollte auch dies erwähnt werden. Der Praktikumsbericht unterliegt keiner Benotung und muss also nur formgerecht und inhaltlich stimmig abgegeben werden.

Ein weiteres Kriterium für den Erwerb der Leistungspunkten ist eine Praktikumsbestätigung, des verantwortlichen Betreuers, innerhalb des Betriebes. Von Interesse sind hier die Dauer und der Inhalt des Praktikums. Das erforderliche Formblatt ist selbstverständlich auch bei Frau in der AU oder der Internetseite des Instituts für Kommunikationswissenschaften erhältlich.

Außerdem ist es möglich, gemäß §16 Abs. 4 der Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang „Medienforschung, Medienpraxis“ eine Befreiung und Anrechnung von Praktikumsleistungen zu erwirken, insofern ein Bezug zu dem Studiengang und den aufgeführten Praktikums Feldern gegeben ist. Beispielsweise können eine abgeschlossene Berufsausbildung, berufliche Tätigkeiten, Ehrenämter oder die Ableistung des Bundeswehr Dienstes beziehungsweise des Zivildienstes diesen Anforderungen genügen. Ob und in welchem Umfang diese Leistungen übernommen werden können entscheidet der Prüfungsausschuss nach schriftlichem Antrag im Sinne dieser Praktikumsregelungen. | Toni Martin

Kontakt:

Frau Anne-Marie in der Au | BZW, Raum 161


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