Lernen an der Uni – Alternativen zur Slub – Folge 3

Die Prüfungszeit nähert sich wieder und jeder, der sich einmal in der SLUB auf Klausuren vorbereitet oder für Hausarbeiten recherchiert hat weiß: wenn man in der Kernprüfungszeit nicht pünktlich um acht vor der Tür steht, bleibt einem im schlimmsten Fall ein Platz auf dem Boden. Der große Arbeitsbereich im Erdgeschoss ist oft sehr laut, im Lesesaal zwei Etagen tiefer, reicht mitunter ein leises Husten um die vorwurfsvollen Blicke der anderen Studierenden auf sich zu ziehen.

In unserer neuen Themenreihe haben wir uns ein wenig umgeschaut, welche Alternativen es zur Hauptbibliothek gibt und werden Euch diese in den folgenden Wochen vorstellen. Neben der Entfernung zur nächsten Mensa, haben wir auch die Verfügbarkeit von W-Lan, die Öffnungszeiten und die Verkehrsanbindung bewertet.

Gibt es einen Lernort, den Ihr Euren Kommilitonen empfehlen wollt? Dann schreibt uns einfach eine Mail!

Folge 1: Zweigbibliothek Erziehungswissenschaften

Folge 2: Zweigbibliothek Drehpunct


Folge 3: Das Hörsaalzentrum als Alternative zur Slub

Foto: TU Dresden
Foto: TU Dresden

Da haben wir wieder das altbewährte Problem: Es ist Prüfungszeit und die Slub ist bis zum Anschlag mit wissbegierigen Studenten gefüllt. Doch glücklicherweise ist das Zentralgebäude der Bibliothek nicht die einzige Möglichkeit, sich auf seine Prüfungsleistungen vorzubereiten.

Wie wäre es, sich die Bücher und Materialien einfach auszuleihen und sich in die Seminarräume im HSZ zu setzen?  Prüfungszeit stellt gleichzeitig einen großen Teil der vorlesungsfreien Zeit dar und die Seminarräume sind gähnend leer. Okay, meistens jedenfalls. Außerplanmäßige Veranstaltungen sind natürlich durchaus möglich und deshalb kann es auch sein, dass ein Raum nur zeitbegrenzt verfügbar ist.

Besonders für Gruppenarbeiten machen sich die Räume aufgrund des ausreichenden und beweglichen Mobiliars gut, doch auch alleine kann man hier ganz ungestört lernen. Da sich gefühlt alle Studenten in der Slub befinden, ist Ablenkung hier überhaupt kein Thema. Anders als in der Bibliothek habt ihr hier die Möglichkeit, die Fenster zu öffnen und ein wenig Sauerstoff für die nächste Einheit zu tanken.

Wer lieber mit dem Laptop statt mit Büchern arbeitet, der wird hier keine Probleme mit belegten Steckdosen haben und kann sich für Recherchezwecke über das universitätsinterne W-Lan einloggen. Einziges Makel für Gruppenarbeiten: es gibt wenig Steckdosen an einem Fleck, denn die sind eher im Raum verteilt. Also am besten zusammen an einem Laptop arbeiten oder vorher das Akku aufladen. Ihr könnt auch die Tafeln, die in einigen Seminarräumen zu finden sind, nutzen und eure Gedanken ordnen.

Das HSZ ist so günstig gelegen, dass ihr zu nahezu jede Mensa auf dem Campus gut erreichen könnt und für eine kleine Verschnaufpause nicht länger als zehn Minuten unterwegs seid. Und wenn ihr einfach gleich nach Hause wollt, dann könnt ihr mit Bus oder Straßenbahn, die unweit vom HSZ liegen, nach Hause düsen.

Wochentags nach der letzten Stunde (21.50 Uhr) und am Wochenende ist das HSZ geschlossen.

Justine Gerlach