Allez – Vom Studium zur eigenen Fechtschule

Endlich Selbstständig! Vor wenigen Wochen eröffnete ich meine eigene Fechtschule in Dresden. Der Weg von der Uni zum Versuch, meine Leidenschaft – das Fechten – zum Beruf zu machen, war spannend. Während des Studiums probierte ich in Praktika von Journalismus über PR verschiedene Dinge aus. Allerdings blieb nach jedem langen Arbeitstag das fade Gefühl, sehr viel für Andere, aber wenig für mich getan zu haben. Mehr Spaß hatte ich als Übungsleiter im Fechtverein und mit meinem ehrenamtlichen Engagement im Sächsischen Fechtverband. In einem Seminar zur Kompetenzbildung und Karriereplanung für Geisteswissenschaftler entwickelte sich dann der Plan, ein eigenes Fechtprojekt auf die Beine zu stellen.

IfK-Absolvent Robert Peche in seinem Element, hier mit einer Mitfechterin Foto: priv.
IfK-Absolvent Robert Peche in seinem Element, hier mit einer Mitfechterin Foto: priv.

Für meine Bachelorarbeit schien mir der Fechtsport ebenfalls geeignet. Die Fragen, wie man für eine mediale Randsportart am besten Kommunikation betreiben kann und was die Menschen überhaupt mit dem Fechtsport verbinden, leiteten mein Interesse. Die von mir durchgeführte Imageuntersuchung erbrachte für mich persönlich gut verwertbare Ergebnisse, die ich bis heute für meine Firmen-, Verbands- und Vereinskommunikation nutze.

Nach dem Studium begann die Realisierung meines Projekts der Selbstständigkeit. Durch mein ehrenamtliches Engagement war ein Netzwerk entstanden, welches mir am Ende zu einer finanzierbaren Lösung für die Eröffnung meiner Artos Fechtschule Dresden verhalf. Und auch mein Studium war alles andere als umsonst. Wesentlich genutzt haben mir bis heute die Fähigkeiten, die ich während des Studiums am IfK erworben habe: Dazu gehört nicht nur, sich selbst und die eigenen Ideen zu präsentieren, sondern auch der Umgang mit Medien und Werbeagenturen sowie die Erstellung von Texten für die eigene Webseite.

Robert Peche