Tagesspiegel oder doch lieber Youtube-Kanal? Eine Zusammenfassung des 15. Grimme Online Award

(feh) Online-Formate sind nicht an klassische Redaktionen und große Marken gebunden. Das wurde auch auf dem 15. Grimme Online Award wieder deutlich. Am 18. Juni 2015 wurden in Köln zahlreiche Onlineangebote und Apps für ihre Leistungen ausgezeichnet.

Für die Grimme-Direktorin Dr. Frauke Gerlach ist dieser Preis „… eine Art Seismograph für Entwicklungen im Internet…“ der eine beachtliche Entwicklung durchgemacht hat.. Die ausgezeichneten Formate machten dabei alle Gebrauch von den multimedialen Möglichkeiten des Internets. Beispielhaft dafür ist die Dokumentation „Polar Sea 360“ von ARTE, die es Usern ermöglicht, ähnlich wie bei Google Streetview, die Arktis hautnah zu erleben. Herausragendes Element für die Jury war dabei die Möglichkeit, den Klimawandel greifbarer zu machen. Ein weiterer Akteur der eher traditionellen Medien, nämlich der Tagespiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt, erhielt für seinen Newsletter „Checkpoint“ in der Kategorie Wissen einen Award. Damit folgt er dem Trend, dass Journalisten sich auch als Marke etablieren, so wie es bspw. auch Sascha Lobo vormacht.        |www.grimme-institut.de

 

 

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