Monat: Dezember 2009

Allez – Vom Studium zur eigenen Fechtschule

Endlich Selbstständig! Vor wenigen Wochen eröffnete ich meine eigene Fechtschule in Dresden. Der Weg von der Uni zum Versuch, meine Leidenschaft – das Fechten – zum Beruf zu machen, war spannend. Während des Studiums probierte ich in Praktika von Journalismus über PR verschiedene Dinge aus. weiterlesen

Schön bunt – Farbe als peripherer Hinweisreiz im Elaboration Likelihood Model – ein Experiment

Viele Unternehmen versuchen, mit Hilfe der Massenmedien die Konsumenten von der Qualität ihrer Produkte zu überzeugen. Botschaften, die überzeugende Argumente enthalten, sind laut des Elaboration-Likelihood-Modells besonders wirkungsvoll, wenn sich der Rezipient mit ihnen intensiv auseinandersetzt.

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Immer die gleichen Gesichter?

Inhaltsanalyse zur Personalisierung politischer Kommunikation in deutschen Polit-Talks

 

Politische Talkshows zählen zu den populärsten Formen moderner Politikvermittlung. Einfach und unterhaltsam veranschaulichen sie den Zuschauern komplexe politische Prozesse. Kritiker sehen in ihrer starken Verkürzung politischer Realität und der Reduzierung auf Einzelpersonen eine Gefahr für demokratische Meinungsbildungsprozesse. Empirische Daten zum Personalisierungsgrad politischer Talkshows fehlen hingegen.

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Empire trifft Sinfonie

Seit Beginn der Spielzeit 2009/2010 treffen Philharmoniebesucher im Kulturpalast Dresden vor den Konzerten auf Interviewer, die Besucherbefragungen durchführen. Das sind Interviewer des IfK, die im Auftrag der Philharmonie jeweils eine Stunde vor dem Konzert – insgesamt sind es 15 Termine – von den Gästen etwas über ihre Bindung zur Philharmonie wissen möchten. Dabei geht es nicht um die Um- oder Neugestaltung des Konzerthauses, sondern um das Publikum. „Wir möchten unser Publikum näher kennenlernen, seine Wünsche, Vorlieben, Anregungen, Kritik. Denn letztendlich ist unser Publikum der Sinn und Zweck unseres Tuns“, sagt Matthias Hain, Kommunikationsleiter der Philharmonie. In einem ersten Schritt interessieren vor allem Besucher, die kein Anrecht haben, um ihnen im zweiten Schritt einen ausführlichen Fragebogen zuschicken zu können. Darin geht es um die Zufriedenheit mit dem Service, der inhaltlichen Zusammenstellung der Konzerte, aber auch um das Musikverständnis allgemein. Auch die Abonnenten erhalten solche Fragebogen, doch ihre Adressen sind bereits verzeichnet und sie können auf diese Weise zufällig ausgewählt und angeschrieben werden.

Bei der Umfrage vor Ort erfahren die Interviewer aber meist nicht nur die Antworten auf ihre Fragen, sondern auch die ein oder andere Lebensgeschichte der Konzertbesucher, die teilweise schon länger als so manch Student lebt, die Konzerte besuchen. Der Altersdurchschnitt liegt meist jenseits der 50. Doch die Besucher stehen den Umfragen sehr offen gegenüber und können damit eine große Ausschöpfungsquote garantieren. Außerdem haben die Interviewer nach getaner Arbeit die einmalige Möglichkeit die Konzerte kostenlos zu besuchen.

Cynthia Meißner

Dschini zurück in die Flasche? – Fünf Kommunikationswissenschaftler diskutieren die Zukunft ihres Fachs

Es ist der 9. November 2009. Eigentlich bedarf es schon außergewöhnlicher Anstrengungen, so viele renommierte Kommunikationswissenschaftler zu einer Debatte über die Zukunft des Fachs zusammenzubekommen. Doch wenn man Prof. Esteban Lopez-Escobar und Prof. Manuel Martin Algarra von der Universität Navarra, Prof. Hans Mathias Kepplinger und Prof. Dr. Jürgen Wilke aus Mainz und den Gastgeber Prof. Wolfgang Donsbach dort so locker und mit viel Witz vor dem Hörsaal-Auditorium von 400 Studenten diskutieren sieht, dann ist klar: Diese Männer kennen sich seit vielen Jahren – und sprechen sicher nicht das erste Mal miteinander darüber.

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Morgenstund hat Gold im Mund – IfK-Nachwuchswissenschaftler räumen in Lausanne Naomi-C.-Turner-Preis ab

2000 km Wegstrecke, 125 Runden Skat, 22 Stunden Zugfahrt, vier junge IfKler, ein Nachwuchswissenschaftler-Preis. Das ist die Bilanz der WAPOR Jahreskonferenz 2009 in Lausanne für das IfK.

„Morgenstund hat Gold im Mund“ sollte sich für uns (Anja Obermüller, Anna-Maria Schielicke und Martin Degen) letztlich bewahrheiten, als wir freitags um 4:44 Uhr den Zug nach Lausanne bestiegen. Voller Tatendrang wurde die erste Runde Skat bereits kurz nach fünf Uhr gespielt. Nach neun Stunden konzentriertem Geben, Reizen, Drücken, Grand, Hand, Null-Spiel waren wir geistig soweit, uns unserem Konferenzvortrag mit dem schönen Titel „Are Telefone surveys a dying breed?“ zu widmen – kein Vortrag ist gut genug, um nicht bis zur letzten Sekunde daran zu feilen.

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Nach Dresden gegoogelt?! – Umfrage unter den diesjährigen Bewerbern für den Master-Studiengang

In diesem Jahr haben sich 91 Interessenten für den Master „Angewandte Medienforschung“ beworben. Das sind knapp doppelt so viele wie in den beiden Jahren zuvor. Die Zahl ist erfreulich und man könnte es dabei belassen. Aber wir wären keine Sozialwissenschaftler, wenn wir nicht wissen wollten, warum sich diesmal so viele beworben haben. Also wurden kurzerhand alle Bewerber um die Teilnahme an einer Umfrage gebeten. Die Gründe für die Bewerbungen sind, wie in den Sozialwissenschaften üblich, vielfältig.

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Den Doktor-[Hut] fest im Blick

„Die Promotion dient dem Nachweis der Fähigkeit des Kandidaten zu einer über die Master-, Magister- oder Diplomprüfung oder das Staatsexamen für ein Lehramt hinausgehenden selbständigen wissenschaftlichen Leistung“, heißt es in der Promotionsordnung der Philosophischen Fakultät der TU. „Dieser Nachweis wird vorrangig durch die wissenschaftliche Qualität der Dissertation erbracht.“ Obwohl formal gesehen das Promotionsverfahren mit Rigorosum und Verteidigung erst mit der Abgabe der Arbeit eingeleitet wird, so ist die Doktorarbeit dennoch die zentrale Leistung jedes Promovenden. Auch am IfK gibt es einige Kandidaten, die fleißig auf den „Dr. phil.“ hinarbeiten. Dies tun sie entweder als Mitarbeiter des Instituts auf sogenannten Qualifizierungsstellen oder als „Externe“ neben dem eigenen Job oder über eine Stiftungsförderung. Wer am IfK eine Dissertation plant oder bereits längst dabei ist, sie zu schreiben, erfahren Sie in dieser neuen NewsLetter-Serie – den Anfang machen diese sieben.

mr, Fotos: hh

Miriam Weihermüller

 

 

 

 

 

 

 

Miriam Weihermüller, 27
Studium: In Chemnitz, Dresden, Neapel: KoWi, Kunstgeschichte, Italienisch
Am IfK: Seit Anfang des Jahres am Institut, zunächst Projektadministrator für die Staatskanzlei, seit April wissenschaftliche Mitarbeiterin.
Promotions- Themenbereich: Promotion geplant, bisher aber noch kein konkretes Thema. Mich würde eine anwendungsorientierte Arbeit im Bereich Modemarketing interessieren.

 

Florian Haumer

Florian Haumer, 34   
Studium: Kommunikationswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Musikwissenschaft in München und Dresden
Am IfK: Externer Doktorand; berufliche Tätigkeit: Leitung Marketing und Unternehmenskommunikation bei Schneider + Partner.
Promotions-Thema: Einfluss formaler und inhaltlicher Gestaltungsmerkmale von Corporate Publishing auf die Determinanten der Kundenbindung. Betreuer: Prof. Wolfgang Donsbach.

 

Cornelia Mothes

Cornelia Mothes, 27
Studium: Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Kunstgeschichte an der TU Dresden.
Am IfK: Seit Dezember 2008 Doktorandin bei Prof. Dr. Wolfgang Donsbach; Promotions-Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Promotions-Themenbereich: Journalismusforschung. Betreuer: Prof. Wolfgang Donsbach.

 

Mathias Rentsch

Mathias Rentsch, 28
Studium: KoWi und Politikwissenschaft an der TU Dresden.
Am IfK: Seit Oktober 2007, seit Juli 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt „Nachrichtennutzung und -wissen junger Menschen“ von Prof. Wolfgang Donsbach.
Promotion: Bereich Qualität im Journalismus. Betreuer: Prof. Wolfgang Donsbach.

 

Cornelia Walter

Cornelia Walter, 25
Studium: Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie Religionswissenschaft an der Uni Leipzig.
Am IfK: Seit dem 01. Juli 2009 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Donsbach für das DFG-Projekt „Nachrichtennutzen und Nachrichtenwissen junger Menschen“.
Promotions- Themenbereich: Promotion geplant, bisher aber noch kein konkretes Thema. Interessant wären die Bereiche Medien- und Nachrichtennutzung von Jugendlichen, Mediensozialisation, Wertevermittlung durch Medien, Medienkonvergenz, Fiktion und Politik.

 

Ingo Bauer

Ingo Bauer, 32
Studium: Magister Germanistik (Sprachwissenschaft) und Kommunikationswissenschaft an der TU Dresden.
Am IfK: Seit Juni 2008 Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Hagen und seit November 2008 dort Wissenschaftlicher Mitarbeiter.
Promotions- Themenbereich: Promotion noch in Planungsphase; will mich mit der Verständlichkeit der Wirtschaftsberichterstattung auseinandersetzen und stehe damit noch recht am Anfang in der Literatursichtung.