Kategorie: Forschung am IfK

Forschung querbeet – Die Forschungsprojekte im Bachelor WS15/16

Foto: F. Dobrick
Foto: F. Dobrick

Nach zwei Jahren Theorie in Sachen Forschungsmethoden bekamen die Studierenden im 5. Fachsemester Medienforschung in diesem Winter die Gelegenheit, das Gelernte endlich auch einmal in einem realen Forschungsprojekt anzuwenden. Dabei wurden im Rahmen der Lehrveranstaltung alle Schritte, von der Formulierung einer Forschungsfrage, über die Operationalisierung bis hin zu Datenerhebung und Auswertung bearbeitet. Die Studenten führten in Gruppen vollständige Forschungsprojekte durch, welche anschließend im IfK präsentiert wurden. Einige Arbeiten wurden sogar bei Studies in Communication Media zum Pre-Review eingereicht und bekommen somit die Chance, veröffentlicht zu werden. Von J. Daduna & C. Seifert.

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„Im Jahr 2025 werden die Versicherer nicht mehr dazu in der Lage sein, die Last zu tragen“

gesundleben Zu viel Zucker, zu viel Fett und zu wenig Bewegung: die Deutschen werden immer dicker. Das wirkt sich auf die Gesundheit aus: fast alle Zivilisationskrankheiten beruhen auf Übergewicht und die Zahl der Adipositas-Erkrankungen steigt. Das ist eigentlich nichts Neues – Wieso wird nichts dagegen getan? Fehlt das Know-How? Oder doch etwa das Bewusstsein selbst? Ein Forschungsprojekt am IfK geht diesen Fragen nach.

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Das IFK auf Internationalen Konferenzen 2015

In diesem Jahr war das Institut für Kommunikationswissenschaft mit insgesamt 12 Beiträgen auf den Jahrestagungen der wichtigsten internationalen Fachgesellschaften der Publizistik und Kommunikationswissenschaft vertreten.

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Glas halb voll – Die Sachsen sind 20 Jahre nach der Wiedervereinigung zufrieden

Die Sachsen sind heute insgesamt zufrieden mit ihren allgemeinen Lebensumständen, schätzen die Chancen und Freiheiten, die die Wiedervereinigung gebracht hat, haben Angst vor einem Auseinandereißen der Familie (durch berufsbedingte Mobilität) und sind selbstverständlich stolz auf ihren Freistaat. Das Buch „Die Sachsen im wiedervereinigten Deutschland“ von Wolfgang Donsbach und Caroline Förster offenbart, was die Sachsen heute denken und wie sich diese Einstellungen seit der „Wende“ entwickelten. Es gibt damit auch Aufschluss darüber, wie die Sachsen Demokratie und freie Marktwirtschaft beurteilen.

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Empire trifft Sinfonie

Seit Beginn der Spielzeit 2009/2010 treffen Philharmoniebesucher im Kulturpalast Dresden vor den Konzerten auf Interviewer, die Besucherbefragungen durchführen. Das sind Interviewer des IfK, die im Auftrag der Philharmonie jeweils eine Stunde vor dem Konzert – insgesamt sind es 15 Termine – von den Gästen etwas über ihre Bindung zur Philharmonie wissen möchten. Dabei geht es nicht um die Um- oder Neugestaltung des Konzerthauses, sondern um das Publikum. „Wir möchten unser Publikum näher kennenlernen, seine Wünsche, Vorlieben, Anregungen, Kritik. Denn letztendlich ist unser Publikum der Sinn und Zweck unseres Tuns“, sagt Matthias Hain, Kommunikationsleiter der Philharmonie. In einem ersten Schritt interessieren vor allem Besucher, die kein Anrecht haben, um ihnen im zweiten Schritt einen ausführlichen Fragebogen zuschicken zu können. Darin geht es um die Zufriedenheit mit dem Service, der inhaltlichen Zusammenstellung der Konzerte, aber auch um das Musikverständnis allgemein. Auch die Abonnenten erhalten solche Fragebogen, doch ihre Adressen sind bereits verzeichnet und sie können auf diese Weise zufällig ausgewählt und angeschrieben werden.

Bei der Umfrage vor Ort erfahren die Interviewer aber meist nicht nur die Antworten auf ihre Fragen, sondern auch die ein oder andere Lebensgeschichte der Konzertbesucher, die teilweise schon länger als so manch Student lebt, die Konzerte besuchen. Der Altersdurchschnitt liegt meist jenseits der 50. Doch die Besucher stehen den Umfragen sehr offen gegenüber und können damit eine große Ausschöpfungsquote garantieren. Außerdem haben die Interviewer nach getaner Arbeit die einmalige Möglichkeit die Konzerte kostenlos zu besuchen.

Cynthia Meißner