Das Radio – ein konkurrenzloses Medium?

Was haben Kochen, Autofahren und Putzen gemeinsam? Sie können ohne Gesellschaft ganz schön langweilig sein! Und was macht man dagegen? Genau, das Radio an!  Aber warum eigentlich? Na, weil das schon immer so war!

      Genau das ist es vielleicht, was das Radio-Hören so interessant macht: Es nimmt einen Platz in unserem Alltag ein, ohne dass wir es so recht bemerken. Es wird eingeschaltet, weil es zu gewissen Situationen dazugehört. Was hinter dem Phänomen des Radios wirklich steckt, ist simpel wie faszinierend. Zwar ist das Radio nicht das Medium mit der größten Nutzungsdauer, dafür aber das mit der über die Jahre konstantesten. Doch was ist es denn jetzt eigentlich, was das Radio so attraktiv gegenüber anderen Medien macht? Zunächst scheint das Radio sehr anpassungsfähig zu sein. Neue Medien, wie damals das Fernsehen oder seit den neunziger Jahren das Internet, haben nichts daran geändert, dass Radio ein steter Begleiter der Menschen geblieben ist.
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KI – da geht noch was!

Plug & Pray (2010) von Jens Schanze ist ein Dokumentarfilm über wissenschaftlichen Fortschritt und seine Implikationen. Wichtige Fragen werden werden aufgeworfen: die nach dem Mensch-Sein ansich, nach seiner Natur und Identität. weiterlesen

Kommentar zur Medienkonzentration am Campus

(ifk) Auf der Webseite der Caz heißt es: „Die Dresdner-Studentenzeitungen kooperieren“. Was für ein Euphemismus — die DDV hat die ad rem verkauft. Keiner der ad rem-Redakteure hat sich für den Schritt zur Caz entschieden. Die ad rem — sie ist de facto tot. Am Ende der Fusion bleibt also nur eine Zeitschrift für uns Studenten übrig. Pluralismus ade.
Die zunehmende Medienkonzentration bereitet Kommunikationswissenschaftlern schon länger Sorgen: Vor allem auf lokaler Ebene haben viele Tageszeitungen ein Monopol in ihrem Verbreitungsgebiet; viele lassen sich mit einem überregionalen Teil beliefern. DNN und Leipziger Volkszeitung sind auf den ersten Seiten deckungsgleich, das heißt sie haben einen gemeinsamen Mantel. Kein Pluralismus, keine neuen Perspektiven, kein Streit. Doch ist es genau das, was eine Demokratie braucht: die Kontroverse. weiterlesen

Aus zwei mach’ eins

(mla) Fusion. Das klingt, zumindest im Winter 2016, nach Rewe und Kaisers Tengelmann, nach Sigmar Gabriel und Ministererlaubnis. Stimmt auch. Zumindest in studentischen Ohren sollte es aber auch klingen nach: Campusmedien, Caz, ad rem. Denn während die (glücklichen) Studierenden ihre letzten Sonnenstunden im Süden genossen und die (weniger glücklichen) über den letzten Hausarbeiten brüteten, weiterlesen

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Lernen an der Uni – Alternativen zur SLUB – Folge 4

Foto: fancygrave.com

Mondänes Lernen

(mla) Die Anreise ist einfach: In der 61 sitzen bleiben. Die Massen an der Slub mit weisem Lächeln aussteigen lassen, Musik auf die Ohren, Blick aus dem Fenster. 30 Minuten Entspannung vor dem Lernen, 30 Minuten, an deren Ende man zusammen mit einigen Touristen den Bus verlässt — am Körnerplatz, dem Zentrum des Stadtteils Loschwitz. Eines Stadtteils, der die Bezeichnung „Stadt“ drei Straßen weiter schon gar nicht mehr verdient. weiterlesen

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